Seagate Technology (STX) erreichte am Montag ein neues Allzeithoch und berührte 554,21 $. Der Meilenstein krönt einen beeindruckenden Lauf des Speicherriesen, der eine 1-Jahres-Gesamtrendite von 639,49 % erzielt hat.
Seagate Technology Holdings plc, STX
Die Marktkapitalisierung der Aktie liegt nun bei 123,3 Milliarden $. Das ist weit entfernt von dem, wo sie noch vor einem Jahr stand, und die Bewegung hat die Aufmerksamkeit von Analysten an der gesamten Wall Street auf sich gezogen.
Der Umsatz ist in den letzten zwölf Monaten um 25 % gewachsen, getrieben durch eine starke Nachfrage nach Datenspeicherung. Dieses Umfeld hat den Anlegern offensichtlich Zuversicht vor dem nächsten Gewinnbericht gegeben.
BofA Securities prognostiziert für das Fiskaljahr Q3 2026 einen Umsatz von 3,02 Milliarden $ und einen Gewinn je Aktie von 3,70 $. Das liegt deutlich über dem Street-Konsens, der bei 2,94 Milliarden $ Umsatz und 3,48 $ EPS liegt.
Morgan Stanley nannte Seagate einen Top-Pick und hob sein Kursziel auf 582 $ an, während es ein Overweight-Rating beibehielt. Cantor Fitzgerald ging noch weiter und hob sein Ziel auf 650 $ an, nachdem es Erkenntnisse vom Innovation Day von Western Digital angeführt hatte. Beide Unternehmen sehen weiteres Aufwärtspotenzial.
UBS schlug einen anderen Ton an. Das Unternehmen hob sein Kursziel von 440 $ auf 515 $ an, behielt jedoch ein Neutral-Rating bei. Der Analyst verwies auf eine starke Hyperscaler-Nachfrage in der nahen Zukunft und warnte gleichzeitig, dass der erwartete HDD-Abschwungzyklus lediglich verschoben – nicht eliminiert – wurde. UBS sieht das Risiko, dass die Nachfrage schließlich abflacht und einen starken Rückgang der Gewinne auslöst.
Die InvestingPro-Analyse spiegelt einen Teil dieser Vorsicht wider und stuft die Aktie im Verhältnis zu ihrem Fair Value als überbewertet ein. Der RSI deutet ebenfalls auf überkauftes Territorium hin, was für jeden, der einen Einstieg in Betracht zieht, erwähnenswert ist.
Auf Unternehmensseite hat Seagate zugestimmt, sein Lyve Cloud-Speichergeschäft an Wasabi Technologies zu verkaufen. Der Deal sieht vor, dass Seagate Anteile an Wasabi anstelle von Bargeld erhält, obwohl die genauen finanziellen Konditionen nicht offengelegt wurden.
Der Schritt verringert Seagates Präsenz im Cloud-Speicherbereich und ermöglicht es dem Unternehmen, sich auf sein Kernhardwaregeschäft zu konzentrieren. Ob die Wasabi-Anteile sich als wertvoll erweisen, hängt davon ab, wie sich dieses Unternehmen künftig entwickelt.
UBS' Analyse erinnert Anleger daran, dass die bullische Argumentation nicht ohne Schwachstellen ist. Der HDD-Zyklus war zuletzt günstig – aber das Unternehmen glaubt, dass der Markt Seagate im Vergleich zu Speicher-Konkurrenten möglicherweise zu viel Anerkennung für strukturellen Wandel gibt.
Dennoch schloss STX auf einem Allzeithoch. Der nächste Test kommt mit den Q3-Gewinnen, wo BofAs über dem Konsens liegende Schätzungen entweder die Rally bestätigen oder den Bären etwas zum Zeigen geben werden.
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