Da der Kryptowährungsmarkt durch die jüngste Volatilität von Bitcoin erschüttert wird, haben zwei führende Marktexperten, Ben Cowen und Mike McGlone, eine eingehende Diskussion über Bitcoins Zukunft und seine makroökonomischen Auswirkungen geführt.
Mike McGlone verweist bei der Bewertung von Bitcoins aktuellem Zustand auf makroökonomische Faktoren. Laut McGlone üben die restriktive Geldpolitik der Zentralbanken und der Liquiditätsentzug aus dem Markt weiterhin erheblichen Druck auf risikobehaftete Vermögenswerte aus. Obwohl Bitcoin als „digitales Gold" gilt, stellt McGlone fest, dass es nach wie vor als hochriskantes Asset bewertet wird und dass dieser Druck im Falle einer globalen Rezession zunehmen könnte.
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Ben Cowen hingegen skizziert einen Rahmen, der auf technischer Analyse und Marktdominanz basiert. Cowen erinnert uns daran, dass ein Anstieg der Bitcoin-Dominanz in der Regel in den späteren Phasen von Bärenmärkten oder den frühen Phasen von Bullenmärkten zu beobachten ist. Laut Cowen deutet die Flucht der Investoren aus Altcoins hin zu Bitcoin als sicherem Hafen darauf hin, dass die Risikobereitschaft im Markt weiterhin vorsichtig bleibt.
Beide Analysten sind sich einig, dass Bitcoin trotz kurzfristiger Marktschwankungen aufgrund seiner technologischen Grundlagen und des begrenzten Angebots langfristig eine einzigartige Anlageklasse darstellt.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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