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CLARITY Act Update: Senat trifft große Entscheidung zu Stablecoin-Renditeprämien

2026/05/02 11:46
3 Min. Lesezeit
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Bessent fordert sofortige Genehmigung des Kryptowährung Gesetzes

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Der lang anhaltende Streit über die Stablecoin-Renditeregeln im Digital Asset Market Structure CLARITY Act hat endlich einen Wendepunkt erreicht – der endgültige Text ist nun öffentlich und ein Kompromiss zwischen Banken und der Krypto-Branche wurde erzielt. 

Das Update, das erstmals von Punchbowl News berichtet wurde, löst eines der umstrittensten Themen des Gesetzentwurfs nur wenige Wochen vor einer entscheidenden Senatsberatung, die für Mitte Mai erwartet wird.

Renditedebatte endet mit einer geteilten Entscheidung

Im Mittelpunkt der Einigung steht eine klare Grenze: Passive Rendite ist ausgeschlossen, aktivitätsbasierte Belohnungen bleiben erhalten.

Der endgültige Text, der von den Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks geprägt wurde, verbietet Belohnungen, die „wirtschaftlich oder funktional gleichwertig" mit Einlagenzinsen sind. Vereinfacht ausgedrückt können Stablecoin-Emittenten und Plattformen keine passiven, bankähnlichen Renditen mehr allein für das Halten von Vermögenswerten anbieten.

Belohnungen, die an die tatsächliche Nutzung geknüpft sind – wie Zahlungen, Überweisungen oder On-Chain-Aktivitäten – bleiben jedoch geschützt. Die Regelung schließt auch Schlupflöcher, die es Unternehmen ermöglicht hätten, Beschränkungen über verbundene Unternehmen zu umgehen.

Krypto-Branche verbucht einen strategischen Sieg

Trotz strengerer Einschränkungen bewerteten führende Stimmen im Krypto-Bereich das Ergebnis als netto positiv. Coinbase-Chefpolitikbeauftragter Faryar Shirzad sagte, der Industrie sei es gelungen, das wirklich Wichtige zu schützen.

„Die Möglichkeit für Amerikaner, Belohnungen zu verdienen, basierend auf der tatsächlichen Nutzung von Krypto-Plattformen und -Netzwerken", sagte er und bezeichnete den Kompromiss als einen Schritt vorwärts für Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit der USA.

Coinbases Chief Legal Officer Paul Grewal schloss sich dieser Ansicht an und argumentierte, dass ein Großteil der früheren Debatte von „eingebildeten Risiken" angetrieben wurde und nicht davon, wie Krypto-Systeme tatsächlich funktionieren. Er fügte hinzu, dass die Beibehaltung aktivitätsbasierter Belohnungen mit dem übereinstimmt, wofür sich sogar Bank-Lobbyisten ursprünglich eingesetzt hatten.

Nicht alle sind vollständig überzeugt

Dennoch bleiben Bedenken bestehen. Ji Kim vom Crypto Council for Innovation warnte, dass die Einschränkungen „weit über" frühere Vorschläge wie den GENIUS Act hinausgehen und möglicherweise Verbraucheranreize einschränken und die US-Führungsrolle auf einem globalen Markt schwächen, auf dem die meisten Krypto-Aktivitäten bereits offshore stattfinden.

Gleichzeitig wägen politische Entscheidungsträger diese Bedenken gegen umfassendere systemische Risiken ab, insbesondere gegen Befürchtungen hinsichtlich der Einlagenflucht aus traditionellen Banken.

Was als nächstes kommt

Da die Renditefrage weitgehend geklärt ist, verlagert sich die Aufmerksamkeit nun auf ungelöste Bereiche, darunter DeFi(Dezentralisierte Finanzen)-Bestimmungen, Ethikregeln für Beamte und die Angleichung des Senatsentwurfs an die Version des Repräsentantenhauses.

Krypto-Analyst Adam Minehardt stellte fest, dass die Beratung Mitte Mai nun „in vollem Blickfeld" ist, wobei die entscheidende Frage ist, ob die parteiübergreifende Unterstützung standhalten wird.

Nach monatelangen Verhandlungen unter Beteiligung des Weißen Hauses, des US-Finanzministeriums und der Senatsvorsitzenden tritt der CLARITY Act in seine letzte Phase ein. Für die Branche könnte dieser Moment definieren, wie Innovation, Regulierung und Kapital in den kommenden Jahren in Krypto-Märkte fließen.

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