Präsident Donald Trumps Schlafrhythmus ist wirklich abnormal, und er scheint dadurch immer unberechenbarer zu werden, wie eine neue Analyse zeigt.
The Daily Beast berichtete am Sonntag, dass Trump in mindestens 80 % der Nächte im April zu allen Stunden der Nacht auf Truth Social postete. Laut dem Bericht gab es im April nur fünf Tage, an denen der Präsident zwischen 21:00 und 06:00 Uhr nichts gepostet hatte, was Bedenken hinsichtlich Trumps Gehirngesundheit und seines zunehmend unberechenbaren Verhaltens aufwirft.

Die Analyse kam zu dem Schluss, dass Trump offenbar etwa drei Stunden pro Nacht schläft, was deutlich weniger ist, als Ärzte und Schlafexperten empfehlen.
Joanna Coles, die Chief Content Officer von The Daily Beast, und Hugh Dougherty, der Chefredakteur des Mediums, diskutierten den Bericht in einer neuen Folge des „The Daily Beast Podcast" am Sonntag.
Coles sagte, der Bericht deute darauf hin, dass Trump „mitten in der Nacht Angstzustände" habe.
Dougherty fügte hinzu, dass Trumps Schlafgewohnheiten möglicherweise mit seiner zunehmend unberechenbaren Entscheidungsfindung zusammenhängen, wie etwa seiner Entscheidung, als Reaktion auf Irans Bemühungen, die Straße von Hormuz zu sperren, eine Gegenblockade einzurichten.
„Ich denke, diese Woche war sehr im Einklang mit der Prognose zu seiner Entscheidungsfindung, und die unberechenbare Natur seines Handelns zeigt sich am deutlichsten in ... dem Krieg im Iran, und dieses bizarre Nachspiel der Blockade dreht sich alles um unberechenbare Entscheidungsfindung", sagte Dougherty.
Trump ist nicht der einzige Weltführer, der mit wenig Schlaf auskommt. Margaret Thatcher schlief laut Dougherty zwischen vier und fünf Stunden pro Nacht, was erklären könnte, warum sie gegen Ende ihrer Amtszeit als britische Premierministerin so „weltfremd" wirkte.


