Wichtigste Erkenntnisse:
Binance hat WSJ wegen eines Streits über das verklagt, was WSJ im Februar über Binance geschrieben hat, wobei die Börse behauptet, dass ihre Compliance-Aktivitäten völlig falsch dargestellt wurden. Die Klage wird versuchen, die von Binance fälschlicherweise behaupteten Tatsachen zu korrigieren und ihr Image weltweit zu schützen.
Es ist eine weitere Gelegenheit, bei der die größte Krypto-Börse der Welt in Bezug auf ihre Compliance und ihren Betrieb in Frage gestellt wird.
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Binance gab bekannt, dass es eine Beschwerde gegen Dow Jones, den Herausgeber des WSJ, wegen eines am 23.02.2026 veröffentlichten Artikels eingereicht hat. Laut der Börse enthielt der Bericht ungenaue und rufschädigende Aussagen.
Das Unternehmen argumentiert, dass der Artikel Verwirrung auf dem Markt verursacht und unnötige Anfragen von Regierungsbeamten ausgelöst hat. Binance erklärte, dass die Klage Rechenschaftspflicht für das fordert, was es als unverantwortliche Berichterstattung bezeichnet.
Dugan Bliss, Global Head of Litigation bei Binance, sagte, dass die rechtlichen Schritte darauf abzielen, das Vertrauen der Nutzer und Partner der Plattform zu schützen.
Er stellte fest, dass Falschdarstellungen im Sektor der digitalen Vermögenswerte viral gehen und Unternehmen sowie den Ruf der Branche negativ beeinflussen.
Die Ankündigung enthüllte das Ausmaß, in dem Binance seine Compliance etabliert hat. Es behauptete, viel Geld in seine Systeme investiert zu haben, um Risiken von Finanzkriminalität auf seiner Plattform zu identifizieren und zu reduzieren.
Mehr als 1.500 Mitarbeiter arbeiten jetzt in den Bereichen Compliance, Untersuchungen und Risikokontrolle, was einen erheblichen Teil der globalen Belegschaft des Unternehmens darstellt.
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Dies sind die Teams, die sich mit einer Reihe von Betriebsbereichen befassen, wie zum Beispiel:
Falls sie ein Risiko feststellen, berichtet Binance, dass es die Aktivität untersucht, Konten bei Bedarf einfriert oder entfernt und das Problem den zuständigen Behörden meldet.
Es verfügt auch über Geolokalisierungsfunktionen, um Nutzer in eingeschränkten Bereichen seines Dienstes zu blockieren. Solche Kontrollen fangen diejenigen ab, die versuchen, Beschränkungen durch die Verwendung von VPNs zu umgehen.
Um zu demonstrieren, dass sich seine Compliance-Systeme erheblich verbessert haben, präsentierte Binance einige Statistiken. Laut dem Unternehmen ist sein Sanktionsrisiko von 96,8% - 0,284% im Jahr 2024 auf einen Tiefstand von 0,009% im Juli 2025 gefallen.
Das Risiko der vier größten iranischen Krypto-Börsen wurde schwer getroffen und verringerte sich von bis zu 4,19 Millionen US-Dollar zu Beginn des Jahres 2024 auf etwa 110.000 US-Dollar zu Beginn des Jahres 2026.
Darüber hinaus berichtete Binance, dass es im Jahr 2025 auf mehr als 71.000 rechtsbezogene Anfragen reagiert und sogar den Behörden dabei geholfen hat, Hunderte von Millionen Dollar aus illegalen Aktivitäten zu beschlagnahmen und zurückzugewinnen.
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