Das Bitcoin Policy Institute plant, die Behandlung von Bitcoin-Risiken unter den Basel-Standards anzufechten, während die Fed auf die Umsetzung von Basel zusteuert.Das Bitcoin Policy Institute plant, die Behandlung von Bitcoin-Risiken unter den Basel-Standards anzufechten, während die Fed auf die Umsetzung von Basel zusteuert.

Bitcoin Policy Institute drängt Fed zur Überarbeitung der Bitcoin-Risikoregeln

2026/03/14 01:48
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Bitcoin Policy Institute drängt Fed zur Überarbeitung der Bitcoin-Risikoregeln

US-Regulierungsbehörden bereiten sich darauf vor, neue Bankenvorschriften zu veröffentlichen, die sich darauf auswirken werden, wie Banken mit digitalen Vermögenswerten in ihren Bilanzen umgehen. Das Bitcoin Policy Institute plant, die Art und Weise anzufechten, wie das Rahmenwerk Bitcoin-Risiken klassifiziert. Die Gruppe zielt darauf ab, kommende Vorschläge der Federal Reserve zu beeinflussen, die mit internationalen Bankenstandards verknüpft sind.

Bitcoin Policy Institute fordert Überprüfung der Bitcoin-Risikobehandlung

Das Bitcoin Policy Institute plant, auf den bevorstehenden Vorschlag der Federal Reserve zur Risikogewichtung von Bankvermögen zu reagieren. Die Organisation beabsichtigt, den Vorschlag zu prüfen und formelle Stellungnahmen einzureichen. Sie strebt regulatorische Änderungen an, die umgestalten könnten, wie Banken mit Bitcoin-Engagements umgehen.

Die Federal Reserve kündigte kürzlich Pläne an, eine öffentliche Konsultation zur Umsetzung globaler Basel-Standards durchzuführen. Diese Standards leiten an, wie Banken Vermögensrisiken messen und Kapitalanforderungen bestimmen. Folglich werden Regulierungsbehörden definieren, wie digitale Vermögenswerte in Bankbilanzen erscheinen.

Das Institut argumentiert, dass das aktuelle Basel-Rahmenwerk Bitcoin eine extrem hohe Risikoklassifizierung zuweist. Gemäß den Regeln müssen Banken Bitcoin-Bestände als Hochrisiko-Vermögenswerte behandeln. Daher sehen sich Finanzinstitute strengeren Kapitalanforderungen gegenüber, wenn sie Kryptowährungen halten.

Basel-Regeln weisen Bitcoin hohe Kapitalanforderungen zu

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht hat globale Regeln geschaffen, die das Bankrisikomanagement leiten. Diese Regeln klassifizieren Vermögenswerte nach ihrem potenziellen Finanzrisiko. Infolgedessen müssen Banken unterschiedliche Kapitalmengen halten, abhängig von der Vermögenskategorie.

Innerhalb dieses Systems fällt Bitcoin in eine Hochrisikokategorie, die eine Risikogewichtung von 1.250 Prozent trägt. Eine solche Bewertung erfordert, dass Banken äquivalentes Kapital für jedes Bitcoin-Engagement halten. Folglich müssen Banken Bitcoin-Positionen vollständig mit genehmigten Sicherheiten unterlegen.

Andere Vermögenswerte erhalten im selben regulatorischen Rahmenwerk weitaus niedrigere Klassifizierungen. Bargeld, Staatsanleihen und physisches Gold tragen eine Risikogewichtung von null Prozent. Daher können Banken diese Vermögenswerte halten, ohne zusätzliches regulatorisches Kapital zuzuweisen.

Das Bitcoin Policy Institute argumentiert, dass die Klassifizierung digitale Vermögenswerte strukturell benachteiligt. Die Organisation behauptet, die Behandlung schränke Finanzinstitute ein, die Bitcoin-bezogene Dienstleistungen anbieten möchten. Infolgedessen könnten Banken die Integration von Bitcoin in ihre Geschäftstätigkeit vermeiden.

Federal Reserve schreitet zur finalen Basel-Umsetzung voran

Die Federal Reserve plant, Regeln einzuführen, die die finale Phase der Basel-Umsetzung in den Vereinigten Staaten abschließen. Regulierungsbehörden beabsichtigen, die Finanzstabilität zu stärken und gleichzeitig die Unterstützung für wirtschaftliche Aktivitäten aufrechtzuerhalten. Daher zielt der Vorschlag darauf ab, Wachstum und finanzielle Sicherheit auszubalancieren.

Aufsichtsbeamte erklärten, dass die Regeln die regulatorische Effizienz im gesamten Bankensektor verbessern sollten. Sie beabsichtigen auch, ein starkes Risikomanagement über alle Finanzinstitute hinweg aufrechtzuerhalten. Folglich werden Banken ihre Kapitalstrategien basierend auf den finalisierten Leitlinien anpassen.

Der bevorstehende Vorschlag wird eine öffentliche Kommentierungsfrist eröffnen, bevor Regulierungsbehörden das Rahmenwerk finalisieren. Organisationen, Finanzinstitute und politische Gruppen werden während dieser Phase Rückmeldungen einreichen. Daher könnten Regulierungsbehörden Aspekte des Vorschlags überarbeiten, bevor sie endgültige Regeln erlassen.

Die Debatte über Bitcoins Klassifizierung ist gewachsen, seit der Basler Ausschuss 2021 Krypto-Richtlinien eingeführt hat. Der Ausschuss ordnete digitale Vermögenswerte in eine Hochrisikokategorie namens Gruppe Zwei ein. Unter dieser Struktur können Banken nur begrenzte Mengen dieser Vermögenswerte halten.

Vermögenswerte der Gruppe Zwei bleiben auf einen kleinen Prozentsatz der Gesamtbestände einer Bank begrenzt. Die Regel beschränkt das Engagement in Vermögenswerten, die als volatil oder unsicher gelten. Folglich prägt die Klassifizierung weiterhin, wie globale Banken an Kryptowährungsdienstleistungen herangehen.

Dieser Artikel wurde ursprünglich als Bitcoin Policy Institute Pushes Fed to Revise Bitcoin Risk Rules auf Crypto Breaking News veröffentlicht – Ihre vertrauenswürdige Quelle für Krypto-Nachrichten, Bitcoin-Nachrichten und Blockchain-Updates.

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