- Caesar, Gold und Pikachu
- Pro-Krypto-Politik
Der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson hat einen vernichtenden Angriff auf die Kryptowährungsbranche gestartet und Bitcoin in seiner jüngsten Daily Mail-Kolumne als „riesiges Schneeballsystem" bezeichnet.
Johnson argumentiert, dass digitale Vermögenswerte keinen inneren Wert haben und vollständig auf der „Greater Fool"-Theorie beruhen, und warnt davor, dass immer mehr normale Menschen Opfer von Krypto-bezogenen Betrügereien werden.
Er ging sogar so weit zu behaupten, dass eine Vintage-Pokémon-Karte eine sicherere langfristige Investition sei als die weltweit größte Kryptowährung.
Boris Johnson behauptet, Bitcoin sei ein riesiges Schneeballsystem
XRP jetzt für DeFi im 4,2-Milliarden-Dollar-Coinbase-Netzwerk verfügbar, Shiba Inu (SHIB)-Preis steigt um 18 % bei Leerverkäufer-Jagd, Bitcoin stabilisiert sich über 69.000 $ vor FOMC am 19. März: Morgen-Krypto-Bericht
Caesar, Gold und Pikachu
Johnson hat den digitalen Vermögenswert mit traditionellen Wertaufbewahrungsmitteln, Fiat-Währung und sogar Kindertauschkarten verglichen. Fiat-Währungen verlieren aufgrund staatlicher Verschwendung an Wert, aber sie sind zumindest durch die Autorität und militärische Macht des Staates gedeckt, eine Tradition, die auf den römischen Denar mit Caesars Bild zurückgeht. Dezentralisierung, das Kernprinzip von Kryptowährung, ist laut Johnson tatsächlich ihre größte Schwäche.
„Wenn niemand verantwortlich ist, gibt es niemanden, bei dem man sich beschweren kann, wenn es an Wert verliert", bemerkte er. „Es gibt keinen Zentralbanker, den man entlassen kann, keine Regierung, die man abwählen kann."
Johnson sagt, dass er die historische Anziehungskraft von Gold und sogar den greifbaren Spielplatz-Appeal einer jahrzehntealten Pikachu-Karte verstehen kann, aber Bitcoin ist lediglich eine „Zahlenfolge", die stark von einer kollektiven Aussetzung des Unglaubens abhängt.
Pro-Krypto-Politik
Bemerkenswerterweise war Johnsons eigene Regierung maßgeblich daran beteiligt, dem Vereinigten Königreich die Türen zu genau der Branche zu öffnen, von der er nun behauptet, dass ihr die „Greater Fools" ausgehen.
Unter Johnsons Premierministerschaft legte die britische Regierung tatsächlich den Grundstein für die Akzeptanz des digitalen Vermögenssektors.
Im April 2022 kündigte sein damaliger Schatzkanzler Rishi Sunak eine wichtige Initiative an, um das Vereinigte Königreich zu einem „globalen Zentrum für Krypto-Asset-Technologie und -Investitionen" zu machen.
Quelle: https://u.today/boris-johnson-argues-bitcoin-is-giant-ponzi-scheme


