100 Milliarden XRP, davon 39 bis 44 Milliarden bei Ripple selbst, sorgen für Diskussionen. Doch laut einem Analysten könnte genau diese Konzentration strategisc100 Milliarden XRP, davon 39 bis 44 Milliarden bei Ripple selbst, sorgen für Diskussionen. Doch laut einem Analysten könnte genau diese Konzentration strategisc

XRP: Tokenflut bei Ripple? Experte warnt vor Panikmache

2026/03/22 14:12
4 Min. Lesezeit
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  • 100 Milliarden XRP im Fokus:
    Die hohe Gesamtmenge wird oft als Verkaufsrisiko gewertet, doch ein Analyst fordert eine differenzierte Betrachtung.
  • Ripple kontrolliert 39 bis 44 Milliarden XRP:
    Die starke Konzentration gilt Kritikern als Schwachstelle, könnte laut Theorie jedoch strategisch eingesetzt werden.
  • CLARITY Act und die 20‑Prozent‑Marke:
    Durch die gezielte Verteilung von 20 bis 25 Milliarden XRP an Institutionen könnte Ripple regulatorisch unter die relevante Schwelle fallen.
  • XRP als Infrastruktur‑Asset gedacht:
    Im XRP Ledger wird XRP für Gebühren benötigt und kann als Bridge Asset dienen, Institutionen sollen Token operativ statt spekulativ nutzen.
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XRP-Angebot im Kreuzfeuer

XRP: Tokenflut bei Ripple? Experte warnt vor Panikmache

Kaum ein Argument taucht in der Debatte um Ripple (XRP) so verlässlich auf wie die Gesamtmenge von 100 Milliarden Token. Für viele gilt sie als Beleg für möglichen Verkaufsdruck. Ein Analyst mit dem Namen X Finance Bull hält diese Sicht für nicht ausreichend differenziert.

Während Teile der Community weiter XRP verbrennen, um das Angebot rechnerisch zu reduzieren, fordern andere, Ripple solle seine Escrow Bestände vernichten.

Der Analyst dreht die Perspektive und stellt in einem X-Post eine andere Frage: Ist die hohe Menge tatsächlich ein strukturelles Problem oder kann sie gezielt als strategisches Instrument eingesetzt werden?

Ripple hält 39 bis 44 Milliarden XRP

Nach seiner Darstellung kontrolliert Ripple einen erheblichen Teil des gesamten Angebots, doch genau diese Konzentration gilt Kritikern als Schwachstelle. In seinem Beitrag greift der Analyst den Vorwurf direkt auf und formuliert sinngemäß:

»100 Milliarden insgesamt. Ripple hält 39 bis 44 Milliarden. Klingt konzentriert? Genau das kann zum Katalysator werden.«

Die Argumentation verschiebt damit den Fokus weg von der bloßen Menge hin zur strategischen Bedeutung der Kontrolle. Entscheidend sei nicht die absolute Zahl, sondern wie diese Reserve eingesetzt wird und in welchem regulatorischen Rahmen sich die Verteilung künftig bewegt.

CLARITY Act und die 20‑Prozent-Schwelle

Der Analyst verweist auf das im CLARITY Act diskutierte Reifegradmodell, in dem eine zentrale Schwelle von 20 Prozent eine entscheidende Rolle spielt. Gemeint ist die Frage, ob eine verbundene Partei 20 Prozent oder mehr des Angebots eines digitalen Commodities kontrolliert.

Wird diese Marke überschritten, kann das aus regulatorischer Sicht gegen eine ausreichende Dezentralisierung sprechen.

Nach seiner Darstellung liegt Ripple derzeit oberhalb dieser Schwelle. Genau hier setzt seine Argumentation an. Statt das Angebot durch Token Burning künstlich zu verknappen, beschreibt er eine strategische Verteilung von 20 bis 25 Milliarden XRP an institutionelle Partner.

Durch diesen Schritt könnte Ripples Anteil perspektivisch unter die 20‑Prozent‑Marke sinken, wodurch sich die Eigentumsstruktur nicht nur faktisch, sondern auch regulatorisch neu darstellen würde.

XRP: Tokenflut bei Ripple? Experte warnt vor PanikmacheAktuell notiert XRP bei 1,41 US-Dollar. Quelle: CoinMarketCap

Institutionelle Verteilung statt Burning

In dem Szenario des Analysten erhalten Banken rund 12 Milliarden XRP, Liquiditätsanbieter etwa 10 Milliarden, Börsen 8 Milliarden, Zahlungsunternehmen 6 Milliarden. Ripple selbst käme auf etwa 18 Milliarden, während öffentliche Halter rund 46 Milliarden XRP halten würden.

Zentral ist dabei die technische Rolle des Tokens. In seinem Beitrag betont X Finance Bull:

»Jede Transaktion im XRP Ledger (XRPL) nutzt XRP für Gebühren, und XRP kann als Bridge Asset für Liquidität dienen.«

Die Token wären in diesem Modell also nicht primär Spekulationsobjekt, sondern Bestandteil operativer Infrastruktur. Institutionen würden die Bestände nicht kurzfristig handeln, sondern zur Abwicklung von Liquidität und Zahlungsströmen einsetzen.


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Fazit: XRP und die Frage der Kontrolle

Die Gesamtmenge von 100 Milliarden XRP liefert für sich genommen kein Urteil. Maßgeblich ist, wie stark Ripple seinen Anteil kontrolliert und ob dieser durch strategische Verteilung unter die 20‑Prozent‑Schwelle sinkt. Genau dort entscheidet sich die regulatorische Einordnung.

Gleichzeitig hängt die Bewertung von XRP nicht nur an der Eigentumsstruktur, sondern an der Nutzung. Wird das Asset operativ im Zahlungsverkehr und als Liquiditätsbrücke eingesetzt, verändert sich die Angebotsdynamik strukturell. Die entscheidende Variable ist daher nicht die Menge, sondern die Kombination aus Verteilung, Kontrolle und realer Anwendung.

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