Die omanische Regierung hat die Übernahme von SalamAir, der ersten Billigfluggesellschaft des Golfstaates, abgeschlossen.
Der Schritt ist Teil der laufenden Initiativen der Regierung zur Entwicklung eines nachhaltigen nationalen Luftfahrtsektors, berichtete die staatliche Oman News Agency. Finanzielle Details wurden nicht genannt.
Der Plan wurde erstmals im letzten Monat angesprochen, wobei Transportminister Said Al Maawali klarstellte, dass es „keine operative Fusion" geben werde.
Die staatseigene Oman Air und SalamAir werden weiterhin als völlig unabhängige Marken operieren und ihre operativen Identitäten beibehalten.
Al Maawali sagte, die Übernahme ziele darauf ab, Überschneidungen in den Zielnetzwerken der beiden Unternehmen zu minimieren, eine optimale Flottenauslastung sicherzustellen und die Flugverbindungen zwischen Oman und der Region zu erweitern.
Dies werde wiederum die operative Effizienz steigern und Reisenden mehr Optionen bieten, sagte er.
Al Maawali fügte hinzu, dass der Schritt voraussichtlich die finanzielle Zahlungsfähigkeit der beiden Fluggesellschaften verbessern und kostengünstige Bodenservices sichern wird.
AGBI berichtete im Januar, dass Oman versuche, privates Kapital in seinen Luftfahrtsektor zu ziehen, als Teil einer 15-Jahres-Strategie zur Verbesserung der Konnektivität und Modernisierung der Infrastruktur.
Die National Aviation Strategy 2040 zielt darauf ab, mehr als 1 Milliarde OMR (2,6 Milliarden US-Dollar) an kumulativen Investitionen aus dem Privatsektor anzuziehen.
Die Ziele für 2040 umfassen die Abfertigung von mehr als 40 Millionen Passagieren, den Transport von etwa 1 Million Tonnen Luftfracht und die Erhöhung des Beitrags des Sektors zum BIP auf mehr als 3,5 Prozent.


